Der 2. Tag brachte etwas Sonne, etwas Regen und etwas Temperatur – 11 Grad. Na, da mussten wir uns halt warm trampeln.
Seiser-Alm, Patrik unsere Bike-Guide sollte uns zur Seiser-Alm Tour abholen, über den Jacobs-Weg in Richtung St.Ulich…
Unsere Wünsche gingen spontan in eine andere Richtung, es ging erst mit der Raschötzer Standseilbahn zur Raschötsalm hoch (letztes Jahr haben wir uns da hoch gequält), die restlichen Höhenmeter schraubten wir uns nach kurzer Einkehr in der Saltnerhütte nach oben. Endlich der ersehnte Trial nach unten, Sattel runter und ab ging’s. Etwas eingesaut von Wasser und Schlamm der letzten Tage und erreichten wir die Aufstiegshilfe/Gondel der Seceda-Bahn zum „Geißler“, 2450m. Grinsen im Gesicht. Nun liegt die Geisler-Gruppe zum Greifen nahe, und zusammen mit dem Mont de Stevia, der Sellagruppe, dem Langkofel und Plattkofel bildet sie ein wahres Fels-Amphitheater.
Es folgt der für Fahrtechniker schönste Teil der Tour: Ein handtuchbreiter Trail zielt genau auf die Geislerspitzen, nicht zu schmal, nicht zu steil bergab, sondern einfach nur traumhaft schön zu fahren. Er endet genau unter den Geislerspitzen an der Hütte Pieralongia.
Weitere 800 Höhenmeter geht es bergab,vorbei an der Odles-, der Regensburgerund
der Sangon-Hütte bis kurz vor Wolkenstein. Mit Dauergrinsen im Gesicht entspannen wir uns anschließend im Hotel und hoffen auf gutes Wetter für den nächsten Tag.