17. Juli, 7. Tag

Das Wetter spielte mit, wir machten uns auf in Richtung St.Ulrich, die Aufstiegshilfe brachte uns in Regionen mit Panoramablick – auf den Col Raiser, von dort wollten wir eigentlich erst in die Hütte etwas rasten und dann weiter, aber es schwappten seltsame dunkle Wolken über den Bergkamm, nicht sehr vertrauenserweckend. Also nix wie runter, über flowige Trails ins Tal – ins Hotel.

Danach bei isotonischer Hopfenschorle der Plan für’s nächste Jahr…. es sollte wärmer sein und mit Sonne.

Tolle Touren, viel Spaß gehabt…aber über das Wetter sollten wir noch mal im Sitzkreis reden ;o))

16.Juli, 6. Tag

Die Berge hatten uns zurück, das Wetter auch.
Heute stand mit Bike Guide Günther eine längere Tour an Sella Joch – Cannazai usw.

Sella Joch auf Straße rauf und hinten runter auf Trials bis nach Cannazei und dann ging’s weiter über Trails hoch bis das Gewitter kam und der Guide bei extrem Regen und Donnerwetter 2 Großraumtaxis bestellte. Das wäre zu gefährlich gewesen bei Gewitter den nächsten Pass zu meistern.
Kurze Rast im Großraum-Taxi auf der Pass-Straße–da wackelte ein Bus in einer Kehre wie ein Käfer aufm Rücken. Der Bus hatte in der Abwärtskehre aufgesetzt und kam kein Stück weiter….also warten bis die Straße wieder frei war…wie spannend ;o)

15.Juli, 5. Tag

Mit der Hoffnung auf „trockene“ Pisten, Sonne und höhere Temperaturen luden wir die Räder ins Auto und fuhren in Richtung Sonne „Garda-See“. Wladi war noch nie dort, die anderen inkl. mir waren schon zigmal am See.
Bis der Shuttle kam, schlürften wir noch einige „Kaffee Latte“ bei Meckis . Kurz zu erwähnen – ein Pärchen mit Straßenschuhen, Flip-Flops und Kleidchen , ohne Helm etc. mit MTB-Rädern wollten auch mitfahren. Leider war der Shuttle ausgebucht. Mit den Klamotten den Tremalzo runter – das hätte ich gerne gesehen.

Oben angekommen erklommen wir noch die paar Höhenmeter bis wir den Tunnel passierten und der Ausblick auf den Gardasee frei war. Das Herz ging auf, Sattel runter und Fahrspaß pur. OK das erste Stück „Militär Straße“ ist kein Leckerbissen aber macht auch Laune. Abfahrt mit dem grandiosen Ausblick auf den See gepaart mit ansteigender Temperatur hat was.
Ab der „Kanone“ wird es interessanter, also weiter in die Trials nach dem Passo Rochetta bis zum Abschluss der Wurzelpassagen. Dann ging es rechts weiter durch den Wald, bis nach Pregasina wo wir uns erst mal mit Nudeln voll stopften.
Danach weiter in die „Ponale“, hatte vorher noch’ne kleine Panne,- Luft raus, Schlauch rein.

Und weiter ins flowige Sträßchen. Ein paar Veneziano in der Winds-Bar und zurück nach Wolkenstein.

14. Juli, 4. Tag

Petrus ist uns gnädig. Mit Sonne im Herzen und am Himmel geht’s los in Richtung Seiser-Alm.
Mit der Aufstiegshilfe in St.Ulrich geht’s hoch, 800 hm gespart. Abfahrt auf 2000 Meter. Leichte Auf- und Abfahrten ziehen sich bei diesem gigantischen Ausblick auf Schlern, Rosszähnen, Plattkofel und Langkofel bis zur kurzen Mittagsrast hin.

Danach ging’s weiter Richtung Monte Pana mit einigen fahrtechnischen Abwechslungen fast nur noch Berg ab in Richtung, die Downhill-Stecke nach St. Ulrich ließen wir aus, da es noch sehr nass war und der Guide etwas Bedenken hatte. Auf direkten Weg ging’s über einige Trials und Waldwege zurück nach Wolkenstein.

Bin einigen Venezianos danach überlegten wir für den nächsten Tag den Gardasee und Tremalzo zu besuchen. Kurzer Anruf bei Mecki’s Bar und der Shuttle um 11:30 Uhr war gebucht.

12. Juli, 2. Tag

Der 2. Tag brachte etwas Sonne, etwas Regen und etwas Temperatur – 11 Grad. Na, da mussten wir uns halt warm trampeln.
Seiser-Alm, Patrik unsere Bike-Guide sollte uns zur Seiser-Alm Tour abholen, über den Jacobs-Weg in Richtung St.Ulich…
Unsere Wünsche gingen spontan in eine andere Richtung, es ging erst mit der Raschötzer Standseilbahn zur Raschötsalm hoch (letztes Jahr haben wir uns da hoch gequält), die restlichen Höhenmeter schraubten wir uns nach kurzer Einkehr in der Saltnerhütte nach oben. Endlich der ersehnte Trial nach unten, Sattel runter und ab ging’s. Etwas eingesaut von Wasser und Schlamm der letzten Tage und erreichten wir die Aufstiegshilfe/Gondel der Seceda-Bahn zum „Geißler“, 2450m. Grinsen im Gesicht. Nun liegt die Geisler-Gruppe zum Greifen nahe, und zusammen mit dem Mont de Stevia, der Sellagruppe, dem Langkofel und Plattkofel bildet sie ein wahres Fels-Amphitheater.

Es folgt der für Fahrtechniker schönste Teil der Tour: Ein handtuchbreiter Trail zielt genau auf die Geislerspitzen, nicht zu schmal, nicht zu steil bergab, sondern einfach nur traumhaft schön zu fahren. Er endet genau unter den Geislerspitzen an der Hütte Pieralongia.
Weitere 800 Höhenmeter geht es bergab,vorbei an der Odles-, der Regensburgerund
der Sangon-Hütte bis kurz vor Wolkenstein. Mit Dauergrinsen im Gesicht entspannen wir uns anschließend im Hotel und hoffen auf gutes Wetter für den nächsten Tag.